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Ausbildung und
Literatur

Die Behandlungsmethode mit Frequenz-Spezifischem Mikrostrom ist nicht besonders komplex, wenn der Therapeut über ein gutes allgemeines Verständnis der Physiologie, besonders betreffend Nerven, Muskeln und Gelenke, Organe und Psyche verfügt. Auch die Kenntnis versteckter Zusammenhänge beim Entstehen von Krankheiten ist wichtig, vor allem betreffend Toxine, Ernährung, Medikationen oder allgemeine Lebensumstände. Auch ausreichende praktische Erfahrung in der Palpation, dem Abtasten des Körpers, ist eine gute Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung von FSM.

Alle Therapeuten, die das TimeWaver Frequency McMakin-System nutzen wollen, werden in der TimeWaver Academy durch Dr. McMakin und unser Team geschult. Auch das Kennen von Kontraindikationen und Risiken ist wichtig im Umgang mit FSM.

Die Studienlage ist für ein wenig bekanntes Verfahren wie FSM überraschend gut. Wir geben hier stellvertretend die Abstracts einiger Veröffentlichungen und Studien an:

Journal of Bodywork and Movement Therapies (2005) 9, 169–176

Cytokine changes with microcurrent treatment of fibromyalgia associated with cervical spine trauma

McMakin C, Gregory W, Phillips T

„Nach unserer Erfahrung sind keine anderen Behandlungsverfahren oder Frequenzkombinationen bei der Schmerzreduktion oder der Behandlung dieser Art von Fibromyalgie wirksam. […] Nichtsdestotrotz deuten die Ergebnisse dieser Behandlung in einer ansonsten schwierigen Gruppe von Patienten darauf hin, dass diese Behandlungsmethode eine weitere Charakterisierung in Studien rechtfertigt, die Scheinbehandlungen, angepasste Kontrollen und ein erweitertes Monitoring für Zytokine und Neuropeptide beinhalten.“

Current Review of Pain 1999, 3:440-446, Current Science Inc. ISSN 1069–5850

A Role for Inflammation in Chronic Pain

Tal M

Department of Anatomy and Cell Biology, School of Dentistry and Medicine, The Hebrew University Hadassah, P.O. Box 12272, Jerusalem 91120, Israel.
„Dieser Bericht hat nur einen Bruchteil der verfügbaren Daten über die Interaktion zwischen Entzündungsprodukten und chronischem Schmerzverhalten diskutiert. Unser Verständnis der Wirkmechanismen, an denen Produkte, insbesondere Zytokine, beteiligt sind und ein abnormales Schmerzverhalten hervorrufen, befindet sich erst in einem frühen Stadium. Aber auch in diesem Stadium gibt es eine exklusive potentielle Rolle für Entzündungen bei chronischen Schmerzsyndromen, vor allem dort, wo wir offene Nervenverletzungen nicht erkennen, etwa bei Rückenschmerzen. Es ist denkbar, dass biochemische und physiologische Veränderungen (Entzündungsmediatoren), die entlang des Schmerzweges auftreten (Nozizeptoren, peripherer Nerv, DRG, Rückenwurzel, zentrale Neuronen im Rückenmark), eine oder alle dieser Stellen entlang des Schmerzweges sensibilisieren und somit zu schmerzhaften Zuständen führen können.“

Pain Med. 2007 May-Jun;8(4):295-300.

Effectiveness of transcutaneous electrical nerve stimulation and interferential current in primary dysmenorrhea.

Tugay N, Akbayrak T, Demirtürk F, Karakaya IC, Kocaacar O, Tugay U, Karakaya MG, Demirtürk F.

„Sowohl die transkutane elektrische Nervenstimulation als auch der Interferenzstrom scheinen bei primärer Dysmenorrhoe wirksam zu sein. Da sie frei von den potenziell schädlichen Wirkungen von Analgetika sind und in der Literatur für diese Therapieform schädliche Wirkungen weder erwähnt noch in dieser Studie beobachtet wurden, erscheint eine klinische Studie über ihre Wirksamkeit im Vergleich zu unbehandelten und mit Placebo behandelten Kontrollgruppen gerechtfertigt.“

J Bodyw Mov Ther. 2010 Jul;14(3):272-9. doi: 10.1016/j.jbmt.2010.01.009. Epub 2010 Feb 19.

The efficacy of frequency specific microcurrent therapy on delayed onset muscle soreness.

Curtis D, Fallows S, Morris M, McMakin C.

„Diese Studie verglich die Effekte der Frequenz-Spezifischen Mikrostromtherapie (FSM) mit der Scheintherapie bei verzögertem Muskelkater (DOMS), um festzustellen, ob bestimmte Frequenzen auf zwei Kanälen bessere Ergebnisse liefern würden als die Einkanal-Mikrostromtherapie, die sich im Vergleich zur Scheinbehandlung bei DOMS als unwirksam erwiesen hat. 18 männliche und 17 weibliche gesunde Teilnehmer (Durchschnittsalter 32+/-4,2 Jahre) wurden rekrutiert. Nach einem 15-minütigen Aufwärmen auf dem Laufband und 5 submaximalen exzentrischen Muskelkontraktionen führten die Teilnehmer 5 Sätze von maximal 15 freiwilligen exzentrischen Muskelkontraktionen, mit einer 1-minütigen Pause zwischen den Sätzen, auf einer sitzenden Beincurl-Maschine durch. Nach der Übung wurde ein Bein einer Behandlung (T) zugeordnet (20 min frequenzabhängige Mikrostromstimulation), während das andere Bein des Teilnehmers als Kontrolle diente (NT). Der Muskelkater wurde für jedes Bein bei der Grundlinie und 24, 48 und 72 h nach der Übung auf einer visuellen Analogskala (VAS) bewertet, die von 0 (keine Schmerzen) bis 10 (schlimmste Schmerzen aller Zeiten) reichte. Zu Studienbeginn wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt p=1,00. Nach der Übung gab es einen signifikanten Unterschied nach 24 h (T=1.3+/-1.0, NT=5.2+/-1.3, p=0.0005), nach 48 h (T=1.2+/-1.1, NT=7.0+/-1.1, p=0.0005) und nach 72 h (T=0.7+/-0.6, NT=4.0+/-1.6, p=0.0005). Die FSM-Therapie bot zu allen getesteten Zeitpunkten einen signifikanten Schutz vor DOMS.“

Nat Rev Mol Cell Biol. 2011 Feb;12(2):104-17. doi: 10.1038/nrm3048.

Feedback regulation of EGFR signalling: decision making by early and delayed loops.

Avraham R, Yarden Y.

„Menschliche Informationsrelaissysteme enthalten stets zentrale regulatorische Komponenten, die sich in biologischen Systemen durch dichte Rückkopplungs- und Vorsteuerschleifen widerspiegeln. Diese Art der Systemsteuerung wird durch positive und negative Rückkopplungsschleifen (z.B. Rezeptorendocytose und Dephosphorylierung) veranschaulicht, die es den Wachstumsfaktoren und Rezeptor-Tyr-Kinasen der Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR)/ERBB-Familie ermöglichen, die Zellfunktionen zu regulieren. Neuere Studien zeigen, dass die Sammlung von Feedback-Regelkreisen Rechenaufgaben erfüllen kann wie z.B. die Dekodierung der Liganden-Spezifität, die Umwandlung abgestufter Eingangssignale in einen digitalen Ausgang und die Regelung der Reaktionskinetik. Aberrante Signalverarbeitung und Rückkopplungsregulierung können zu Defekten führen, die mit Pathologien wie Krebs verbunden sind.“

Clin Ophthalmol. 2015 Dec 17;9:2345-53. doi: 10.2147/OPTH.S92296.

Microcurrent stimulation in the treatment of dry and wet macular degeneration.

Chaikin L, Kashiwa K, Bennet M, Papastergiou G, Gregory W.

„Die in diesem Zeitraum beobachteten erheblichen Veränderungen, verbunden mit einer kontinuierlichen Verbesserung für Patienten, die die Behandlung einmal im Monat fortsetzten, sind ermutigend für zukünftige Studien. Die beobachteten Veränderungen zeigen die potenzielle Wirksamkeit von Mikrostrom zur Verzögerung und möglicherweise zur Verbesserung der altersbedingten Makuladegeneration, sowohl nass als auch trocken. Diese Studie hat jedoch keinen Kontrollarm, daher sollten die Ergebnisse mit Vorsicht behandelt werden. Randomisierte doppelblinde kontrollierte Studien sind notwendig, um Langzeitwirkungen zu bestimmen.“

Nonpharmacologic Treatment of Neuropathic Pain Using Frequency Specific Microcurrent

McMakin C

„Der zweikanalige, Frequenz-Spezifische Mikrostrom führte zu dramatischen Verbesserungen in einem gesammelten Fallbericht von Patienten mit chronischen neuropathischen Schmerzen. Die Behandlung ist nicht-invasiv, risikoarm, weit verbreitet, relativ kostengünstig und scheint keine signifikanten Nebenwirkungen zu haben. Eine kontrollierte Studie sollte durchgeführt werden, um ihre Wirksamkeit in dieser ansonsten schwierigen Patientengruppe weiter zu evaluieren.“

Hinweis: Die TimeWaver-Systeme sind Medizinprodukte zur Schmerzbehandlung bei chronischen Schmerzen, Fibromyalgie, Skelettschmerzen und Migräne sowie zur unterstützenden Behandlung bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und damit verbundenen Schlafstörungen. Alle anderen Anwendungen der TimeWaver-Systeme erkennt die Schulmedizin nicht an aufgrund fehlender Nachweise im Sinne der Schulmedizin.

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